PRESSEMELDUNGEN > Virtuelles Wasser begreifen

07.03.2018

Virtuelles Wasser begreifen

Eröffnung der Sonderausstellung „Virtuelles Wasser“ im EXPERIMINTA Science Center in Frankfurt

Wir alle brauchen Wasser – circa 120 Liter kommen täglich zusammen für Kochen, Duschen, Putzen. Doch eigentlich verbrauchen wir weit mehr, knapp 4.000 Liter auf den ersten Blick unsichtbares „virtuelles“ Wasser. Das ist Wasser, das bei der Herstellung unserer Lebensmittel, Kleidung und Gebrauchsgegenstände verdunstet, verbraucht oder verschmutzt wird. Wie entsteht virtuelles Wasser? Welchen Einfluss haben wir darauf? Das zeigt die von Infraserv Höchst und Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH unterstützte Sonderausstellung „Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst – virtuelles Wasser begreifen“ vom 7. März bis 29. April im EXPERIMINTA ScienceCenter in Frankfurt. Am 7. März wurde sie durch den Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir eröffnet.

„Um unseren Wohlstand zu wahren und gleichzeitig das Klima zu schonen, müssen wir dringend die Verschwendung beenden und die Ressourcen unserer Erde viel effizienter nutzen als bisher. Das verlangt viel technisches und wissenschaftliches Know-how. Das Verständnis für diese Zusammenhänge kann man gar nicht früh genug wecken“, sagte der Minister.

Globale Zusammenhänge verstehen
Wie viel Wasser steckt in einem Strauß Rosen? Wie viel wird für die Produktion eines T-Shirts benötigt? Die Sonderausstellung erklärt auf spielerische Weise, wie und wo die großen Mengen an virtuellem Wasser entstehen und welchen Einfluss unser Konsum auch auf andere Länder haben kann.
„Die Ausstellung fordert mit ihren interaktiven Exponaten dazu auf, die nicht ganz einfache Thematik zu begreifen und von vielen Seiten zu erforschen. Hier können die Besucher die globalen Zusammenhänge des virtuellen Wassers erkennen und herausfinden, wieviel Wasser in Fleisch oder Tomaten steckt“, erläuterte Astrid Jaschek, Geschäftsführerin des EXPERIMINTA ScienceCenters das Konzept.

Ergänzt wird die Ausstellung um ein Begleitprogramm mit Workshops für Kinder, Lehrerfortbildungen, Mitmach-Experimenten in der Zeitung und einer Rallye durch die Ausstellung, bei der es auch etwas zu gewinnen gibt. „Wir freuen uns, dass wir mit Provadis und Infraserv Höchst Kooperationspartner haben, mit denen wir gemeinsam dieses spannende und vielfältige Rahmenprogramm entwickeln konnten. Dadurch können noch weitere Aspekte zum nachhaltigen Umgang mit der Ressource „Wasser“ beleuchtet werden“, lobte Astrid Jaschek die Zusammenarbeit der Projektpartner.

Nachhaltiger Umgang mit Wasser im Industriepark Höchst
Auch für die Industrie in Frankfurt spielt Wasser eine wichtige Rolle. Die Sonderausstellung bietet die Gelegenheit, den nachhaltigen Umgang der Unternehmen im Industriepark Höchst mit dieser wichtigen Ressource kennenzulernen. Woher kommt das Wasser, das in der Produktion gebraucht wird? Welche Produkte werden im Industriepark Höchst hergestellt, die uns im Alltag helfen, weniger Wasser zu verbrauchen? Auch diese und weitere Fragen beantwortet die Sonderausstellung. So haben Auszubildende des Provadis-Nachhaltigkeitsprojekts ANLIN (Ausbildung fördert nachhaltige Lernorte in der Industrie) ein Exponat entwickelt, das zeigt, wie Produkte der chemischen Industrie unsere Autos energieeffizienter und nachhaltiger machen. „Wir nehmen unsere Verantwortung für die Umwelt und ihre Ressourcen sehr ernst. Die Unternehmen im Industriepark Höchst und wir als Standortbetreiber engagieren uns auf vielfältige Weise dafür, schonend damit umzugehen“, betonte Jürgen Vormann, Geschäftsführer von Infraserv Höchst, im Rahmen der Eröffnung.

Weiterführende Informationen
Sonderausstellung „Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst – Virtuelles Wasser begreifen“ www.provadis.de/sonderausstellung
www.experiminta.de/virtuelles-wasser.html
ANLIN www.provadis.de/anlin


Virtuelles Wasser zum Anfassen – Sebastian Kegel, Kevin Chlustin und Igor Filko (Clariant), Auszubildende zum Chemikanten der Firma Clariant, präsentierten dem Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (3. v. re.) eines der interaktiven Exponate. Im Bild zudem (v. li.): Dr. Udo Lemke, Geschäftsführer Provadis, Astrid Jaschek, Geschäftsführerin Experiminta ScienceCenter, Marny Schröder, Provadis, Dr. Ulrich Bosler Vorsitzender Experiminta e.V., Jürgen Vormann, Geschäftsführer Infraserv Höchst.


Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main ist als Betreiber technisch anspruchsvoller Infrastrukturen Partner für Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche sowie verwandter Prozessindustrien. Mit Kompetenz und Erfahrung bei Standortbetrieb, -management und -beratung schafft Infraserv Höchst Standortvorteile für die Kunden. Das Unternehmen, das unter anderem den Industriepark Höchst betreibt, bietet Leistungen in den Bereichen Site Services, Energien, Entsorgung und Logistik an.

Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics und Provadis Partner für Bildung und Beratung zur Infraserv Höchst-Gruppe.

Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter und 132 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.500 Mitarbeiter und 162 Auszubildende. Im Jahr 2016 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften einen Umsatz von rund 945 Millionen Euro.

Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2015 insgesamt rund 341 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 rund 7 Milliarden Euro.

Sämtliche Pressemitteilungen und -fotos von Infraserv Höchst gibt es auch im Internet unter www.infraserv.com. Die Rufnummer der Presse-Hotline: 069 305-5413.

Über EXPERIMINTA
Das EXPERIMINTA ScienceCenter in Frankfurt am Main stellt nach dem Motto „fragen, forschen und begreifen“ an mehr als 130 Experimentierstationen Phänomene aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) anschaulich dar. Seit der Eröffnung am 1. März 2011 kamen mehr als 600.000 Besucher in die Ausstellung, etwa die Hälfte davon Schulklassen.
Die EXPERIMINTA kooperiert mit Schulen, Fachhochschulen, Universitäten und der Wirtschaft. Es finden regelmäßig Vorträge, Sonderausstellungen, Workshops und Wissenschafts-Shows im ScienceCenter statt. Außerdem ist das Haus Veranstaltungsort für Kindergeburtstage und Partner im Projekt „MINT – Die Stars von morgen“ zur Berufsorientierung von Haupt- und Realschülern.

Ihr Kontakt

Michael Müller
Telefon: +49 69 305-7952
Telefax: +49 69 305-80025
michael.mueller3@infraserv.com