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Ersatzbrennstoff-Anlage


Die neue Ersatzbrennstoff-Anlage

Fakten:

  • Projektbudget: rd. 300 Mio. Euro
  • 40 neue Arbeitsplätze
  • Jahreskapazität: 675.000 t
  • Energieausnutzungsgrad rd. 90%
  • Elektrische Leistung:
    70 Megawatt
  • Dampferzeugung: 250 t/Stunde

Investition in die Zukunft des Standorts

Infraserv Höchst hat im Industriepark Höchst eine Ersatzbrennstoffanlage mit zirkulierender Wirbelschicht mit einer maximalen Gesamtkapazität von 675.000 Jahrestonnen errichtet. Mit der für 2011 angestrebten Inbetriebnahme werden 40 neue Arbeitsplätze entstehen. Zur Realisierung der Projektes wurde die Betreibergesellschaft „Thermal Conversion Compound Industriepark Höchst GmbH" (T2C) gegründet, an der Infraserv maßgeblich beteiligt ist.

Bei den so genannten Ersatzbrennstoffen handelt es sich um die zuvor sortierten und aufbereiteten, trockenen heizwertreichen Fraktionen von Haus- und Gewerbeabfällen, die gemäß der „Technischen Anleitung Siedlungsabfall“ (TASi) seit 1. Juni 2005 nicht mehr deponiert werden dürfen. Der Bau der Anlage im Industriepark Höchst erhöht in der Rhein-Main-Region damit die Verwertungskapazitäten für Ersatzbrennstoffe, die für die umweltfreundliche Energieerzeugung genutzt werden können, indem sie fossile Brennstoffe wie Steinkohle und Erdgas ersetzen.

EBS-Anlage: ganzheitlicher Ansatz für Strom und Dampf

Die Anlage wird etwa 70 Megawatt elektrische Leistung beziehungsweise 250 Tonnen Dampf pro Stunde in das Netz des Standortes einspeisen – Mengen, die angesichts der dynamischen Entwicklung im Industrieparks Höchst dringend benötigt werden. Durch die gleichzeitige Nutzung von elektrischem Strom und Dampf ist die thermische Verwertung der Ersatzbrennstoffe im Industriepark besonders effizient.

Keine Belästigungen für das Umfeld

Die Anlieferung der Ersatzbrennstoffe wird über ein separates Tor an der Südgrenze des Industrieparks erfolgen. Aufgrund der guten Autobahnanbindung entsteht somit keine zusätzliche Verkehrsbelastung für die benachbarten Stadtteile, da keine Ortsdurchfahrung erforderlich ist. Vom Betrieb der Anlage wird auch keine Lärmbelästigung für die umliegenden Stadtteile ausgehen, die gesetzlich vorgeschriebenen Richtwerte werden unterschritten. Durch gestaffelte Maßnahmen zur Geruchsminderung kann eine Belästigung der Mitarbeiter im Industriepark und der benachbarten Wohnbereiche weitestgehend ausgeschlossen werden.

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Häufige Fragen und Antworten:

Fragen und Antworten zur Ersatzbrennstoff-Anlage

Pressemeldungen und weitere Informationen:

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