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Effiziente Schulungen sparen Kosten

Expertentalk:
Dr. Heinz-Josef Loeher von Bayer CropScience (rechts) und Harry Papilion, Teamleiter Schulungen von Infraerv Höchst, stelten sich den Fragen der Moderatorin Britta Wiegand.

Experten im Gespräch: Schulungspakete

Man lernt nie aus – eine Binsenweisheit, die im Berufsalltag besonders zutreffend ist. Immer wieder stehen Schulungen an, permanent müssen Mitarbeiter aufgrund neuer Richtlinien oder technischer Entwicklungen qualifiziert werden. Wie die damit verbundenen Kosten spürbar reduziert werden können, das war das Thema bei dem Expertentalk am Stand von Infraserv Höchst. Dr. Heinz-Josef Loeher, Industrial Operation QHSE Management der Bayer CropScience GmbH, und Harry Papilion, Teamleiter Schulungen von Infraserv Höchst, erörterten dieses Thema.

„Jedes Unternehmen muss seine Mitarbeiter schulen und weiterentwickeln, bezogen auf das direkte Arbeitsumfeld, aber auch im Sinn von persönlicher Weiterentwicklung für den einzelnen Mitarbeiter“, erläuterte Dr. Loeher, der bei Bayer CropScience am Standort Frankfurt für Qualität, Umwelt, Sicherheit und Gesundheit verantwortlich ist. Er wies zudem darauf hin, dass es auch aus Gründen der Rechtssicherheit wichtig ist, alle notwendigen Maßnahmen veranlasst zu haben und die Mitarbeiter auf den aktuellen Stand zu halten.
„Mitunter ist es schon sehr zeitaufwendig, zu überprüfen, ob alle gesetzlich vorgeschriebenen Schulungen durchgeführt wurden“, so Loeher weiter. Diese Aufgabe wurde bei Bayer CropScience am Standort Höchst bislang auf betrieblicher Ebene durchgeführt, ebenso wie die Pflege der zum Jahresbeginn erstellten Schulungspläne. „Die Dokumentation der Schulungen ist oft schwierig und mit erheblichem Aufwand verbunden.“
Inzwischen übernimmt das Industrie-Dienstleistungsunternehmen Infraserv Höchst diesen Aufwand für Bayer CropScience. Die Experten der Industriepark-Betreibergesellschaft wissen, welche Schulungen für die einzelnen Mitarbeiter relevant sind, und entwickeln bei Bedarf auch spezifische Schulungsprogramme, die dann direkt beim Kunden angeboten werden. „Wir weisen auch darauf hin, wenn es keine rechtliche Notwendigkeit mehr für bestimmte Schulungen gibt oder sich die gesetzlichen Grundlagen geändert haben“, erklärte Papilion. Auf der Grundlage einer Bedarfsanalyse wurde auch für die rund 350 Mitarbeiter zählende Bayer-Belegschaft am Standort Höchst ein Gesamtschulungsplan erstellt. Dabei dokumentiert Infraserv je Teilnehmer alle Schulungen, die durchlaufen wurden.
Dieses Schulungspaket wurde Anfang 2005 zunächst in einem Produktionsbetrieb von Bayer CropScience getestet. Nach etwa sechs Monaten konnte in Zusammenarbeit mit Meistern und Betriebsleitern ein Schulungsplan erstellt werden.

Positive Erfahrungen


Und die Erfahrungen? „Aufgrund der positiven Erfahrungen, die wir in dem Pilotbetrieb sammeln konnten, haben wir das Schulungspaket ab Anfang 2006 auf alle unsere Produktionsbetriebe im Industriepark Höchst ausgedehnt“, berichtete Dr. Loeher, der sich eine langfristige Zusammenarbeit mit Infraserv Höchst auf diesem Gebiet gut vorstellen kann. „Wichtig ist für uns, dass wir die mit der Zusammenarbeit verbundenen Ziele erreichen.“ So kommt es Bayer CropScience vor allem auf die Rechtssicherheit durch die lückenlose Dokumentation aller Maßnahmen an. Der organisatorische Aufwand und der Zeitaufwand können deutlich reduziert werden. Da Infraserv Höchst in der Lage ist, flexibel auf die betrieblichen Abläufe zu reagieren, können mitunter produktionsfreie Zeiten für Schulungen genutzt werden. „Wir werden auf jeden Fall die Kosten für Schulungen reduzieren und zudem ohne großen Zeitaufwand einen Gesamtüberblick über den Schulungsbedarf und den finanziellen Aufwand erhalten. Dabei handelt es sich um eine einheitliche Dokumentation, wobei alle Schulungspläne und die Teilnahmebescheinigungen für den gesamten Standort einfach recherchierbar sind“, formulierte Dr. Loeher weitere der zentralen Ziele. Auch die deutlich gestiegene Transparenz bei den Kosten gehört zu den Vorteilen der Zusammenarbeit.  Ein weiterer Aspekt: Die Mitarbeiter sind zufrieden. „Die Mitarbeiter aus dem Pilotprojekt empfanden die Schulungen durch den Einsatz professioneller Trainer interessanter.“ Schulungen werden demnach nicht mehr nur als lästige Pflicht angesehen.
Viel Lob für Infraserv Höchst. Doch auch der Dienstleister profitiert von der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit. „Auch für uns sind die Schulungen planbarer geworden“, so Harry Papilion. „ Früher sind manchmal Schulungen aufgrund zu geringer Teilnehmerzahlen ausgefallen. Das kommt jetzt nicht mehr vor. Dadurch sparen wir Kosten, die wir natürlich an die Kunden weitergeben.“

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