Energiemanagement in der Gebäudeleittechnik

Ein smartes Gebäude braucht vor allem eines: durchdachtes Energiemanagement und eine intelligente Steuerung. Doch welche Schritte sind notwendig, um das meiste aus der Optimierung herauszuholen? Wie drückt sich das in Zahlen aus? In diesem Beitrag dreht sich alles um die Optimierung Ihres Gebäudes. Die Schritte im Optimierungsprozess werden durch Praxisbeispiele erläutert, sodass Sie die für Sie passenden Ziele einer Gebäudeautomation bestimmen können.

Ihr Weg zum intelligenten Gebäude

Um das Energiemanagement von Gebäuden nachhaltig zu optimieren, müssen vor allem Ihre Ziele klar strukturiert sein.

Mögliche Ziele einer Gebäudeautomation:

  • Energie sparen / Energieeffizienz steigern
  • Heizung und Lichtkonzepte optimieren
  • Raumkomfort steigern
  • Umweltaspekte stärker berücksichtigen
  • Arbeitssicherheitsbestimmungen wie automatische Türverriegelung und Brandschutzauflagen umsetzen

Lautet Ihr Ziel, Energie zu sparen, und somit kosteneffizienter zu arbeiten, sollten Sie für die Implementierung der Gebäudeleittechnik auf einen Partner mit hohen Erfahrungswerten zurückgreifen.

Das zeigen einfache Fallbeispiele aus der Praxis:

In den Übergangsmonaten kann es zwischen Gebäudeseiten zu starken Temperaturunterschieden kommen. Oft heizt die Südseite bedingt durch direkte Sonneneinstrahlung stark auf, während die Nordseite weitestgehend im Schatten liegt. Die Außentemperatur ist aber beinahe identisch. Misst man nun mittels Außenfühler nur die Temperatur an der Gebäudefassade, wäre das Ergebnis verfälscht und die Räume auch auf der Sonnenseite würden weiter aufheizen.

Wirklich smarte Lösungen verhindern dieses Problem. Lesen Sie hierzu unseren Blog-Beitrag: Smarte Lösungen anstatt der eierlegenden Wollmilchsau!

Das Planungskonzept – Eine All-in-one-Lösung für Ihr Gebäude

Ein gutes Planungskonzept entscheidet sehr oft über die erfolgreiche Implementierung und Steuerung Ihrer Gebäudeleittechnik.

Schritt für Schritt zur All-in-one-Lösung:

  • 1. Die Ausgangsituation muss ausführlich analysiert werden, um kritische Stellen im System ausfindig zu machen.
  • 2. Ein Lösungskonzept soll Antworten auf die Problemstellungen finden. Dabei spielt das geeignete Produkt eine große Rolle. Nur durch herstellerunabhängige Beratung kann die bestmögliche Lösung ermittelt werden.
  • 3. Anschließend folgen die Umsetzung, der Betrieb und der weitere Ausbau sowie ständiger Support.

In diesem Blogbeitrag erhalten Sie mehr Informationen zum Planungskonzept.

Systemintegration als erster Schritt im Optimierungsprozess

Bevor die Gebäudeleittechnik integriert wird, sollten Sie umfassend über die Auswahl der Hersteller unter Beachtung der technischen und wirtschaftlichen Optionen beraten sein. Produktionssicherheit und Energieeffizienz sind abhängig von einer funktionierenden Gebäudeleittechnik.

Der entscheidende Vorteil bei der Auswahl zwischen mehreren Herstellern: Die Produkte können sinnvoll kombiniert werden und bieten so immer das bestmögliche Preisleistungsverhältnis.

Herstellerunabhängige Beratung, Bewertung und Lösungsfindung kann nur mit umfassendem Know-how zu Erfolgen führen. Durch Erfahrungswerte lassen sich Fehlerquellen minimieren und Produktkosten senken. In Sicherheitsbereichen wie Laboren muss eine hochwertige, redundante Lösung implementiert werden. Bei Heizungssteuerungen erzielen auch Low-Cost-Varianten gute Ergebnisse.

Diese Grafik veranschaulicht den Optimierungsprozess:

Wie Gebäudeleittechnik das Energiemanagement smart gestaltet

Durch gewonnene Informationen der vernetzten Systeme lassen sich Einsparpotenziale im Bereich der Energie- und Wartungskosten erzielen. Der flexible Messkoffer lotet Potenziale der gesteigerten Energieeffizienz aus. Das lässt sich vergleichen mit einer CT beim Arzt. Ihr Gebäude wird auf Herz und Nieren geprüft, wobei diverse Ursachen wie beispielsweise alte Lüfter und Motoren aufgedeckt werden. Die Symptome: hohe Kennzahlen und Messwerte beim Energieverbrauch des Gebäudes. Durch Analysen muss man erst verstehen, wie das Gebäude wirklich lebt, bevor die Symptome gelindert werden können.

Gebäudeleittechnik und Energiemanagement sollten eine Symbiose eingehen. Was meinen wir damit? Nun, um eine gewisse Temperatur zu erreichen, muss das Heizungssystem zusätzlich viel Energie investieren. Das lässt sich häufig nicht vermeiden. Durch gezielte Maßnahmen können Sie die Energie, die Sie zusätzlich benötigen, an anderer Stelle einsparen. Daher ist eine Analyse von Einsparpotenzialen entscheidend für ein erfolgreiches Energiemanagement.

Ist dieses Ziel einmal erreicht, sollten aktuelle Energieverbräuche ständig visualisiert werden. Dabei müssen die Techniker Ober- und Untergrenzen festlegen sowie in bestimmten Bereichen ein Alarmmonitoring integrieren. Durch ständige Überwachung, ein Störmeldesystem und ein effektives Alarmmanagement bleibt Ihr Gebäude smart.

Alles dreht sich um Optimierung! Warum das Vereinbaren konkreter Ziele dabei so wichtig ist und welche Ziele Sie mittels intelligenter Gebäudeleittechnik erreichen können, haben wir für Sie in unserem

Gratis-Leitfaden "Ihr Weg zum smarten Gebäude" zusammengestellt.

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