Im Industriepark Höchst entsteht ein neues Gefahrstofflager

23.04.2021

Erster Spatenstich mit Wirtschaftsdezernent Markus Frank
Infraserv Höchst investiert rund 35 Millionen Euro in ein hochmodernes Lagergebäude

Im Industriepark Höchst hat der Bau eines neuen Gefahrstofflagers begonnen. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben Stadtrat Markus Frank, Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt, Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst, sowie Dr. Andreas Brockmeyer und Dr. Klaus Alberti, Geschäftsführer der Infraserv Logistics GmbH, am Freitag, 23. April, das Projekt auf den Weg gebracht. Infraserv Höchst, die Betreibergesellschaft des Industrieparks Höchst, investiert 34,9 Millionen Euro in das hochmoderne Lagergebäude, das im Südteil des Standortes errichtet wird.

Der Industriepark Höchst ist wichtig für den Wirtschaftsstandort Frankfurt

„Frankfurt ist stolz auf den Industriepark Höchst und auf das, was hier am Standort geleistet wird“, sagte Stadtrat Markus Frank bei der Vorstellung des Projektes. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation erfolgte die Präsentation im Rahmen einer Online- Veranstaltung, im Anschluss fand ein Fototermin an der Baustelle statt. „Der Industriepark Höchst trägt ganz wesentlich zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Frankfurt bei, mit den vielen Arbeitsplätzen für hochqualifizierte Fachkräfte, den Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen und den Zukunftstechnologien, die am Standort weiterentwickelt werden.“ Von großer Bedeutung seien auch die enormen Investitionen, die im Industriepark getätigt werden. „Als Wirtschaftsdezernent freue ich mich natürlich sehr, dass sich der Industriepark so positiv entwickelt. Und da ich auch für das Thema Sicherheit verantwortlich bin, ist es aus meiner Sicht besonders wichtig, dass das neue Lagergebäude höchsten Sicherheitsstandards entsprechen wird.“

Wichtiger Bestandteil der logistischen Infrastruktur

„Ein großer dynamischer Standort wie der Industriepark Höchst braucht ein leistungsfähiges Gefahrstofflager“, sagte Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst. Aus seiner Sicht ist der Lagerneubau ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung des Standortes, durch den auch die Wettbewerbsposition von Infraserv Logistics nachhaltig gestärkt wird. „Ganz wichtig ist bei diesem Projekt, dass wir signifikant in Digitalisierung, modernste Sicherheits- und Steuerungstechnologie investieren und die Effizienz unserer Prozesse steigern können.“

Neubau bietet Chancen für die Digitalisierung von Prozessen

Betrieben wird das neue Gefahrstofflager von der Infraserv Logistics GmbH: Die hundertprozentige Tochtergesellschaft von Infraserv Höchst erbringt im Industriepark und an drei weiteren Standorten viele wertschöpfende Logistik-Services für Kunden, die überwiegend aus der Chemie-, Pharma- und Health Care-Branche kommen. „Das neue Lager wird technologisch auf dem neuesten Stand sein und uns die Möglichkeit eröffnen, die Schnittstellen zu den Kunden beziehungsweise die Prozesse zwischen Produktion, Lager und Distribution noch transparenter, kundenorientierter, effizienter und wettbewerbsfähiger zu gestalten“, sagte Dr. Klaus Alberti, gemeinsam mit Dr. Andreas Brockmeyer Geschäftsführer der Infraserv Logistics GmbH. Mit dem Lagerneubau seien erhebliche Chancen für eine noch weiterreichende Digitalisierung von Prozessen verbunden.
Dr. Andreas Brockmeyer sieht einen wachsenden Bedarf an breit konzessionierten Gefahrgutlagerflächen im Rhein-Main-Gebiet: „Der Industriepark Höchst ist mit der vorhandenen Sicherheits-Infrastruktur und der zentralen Lage ein optimaler Standort für ein solches Lager. Mit den Möglichkeiten, die uns der Neubau bietet, und unserem breiten Servicespektrum sind wir als Unternehmen im Wettbewerb für die Zukunft hervorragend aufgestellt.“

Inbetriebnahme nach einem Jahr Bauzeit

220 Meter lang, 75 Meter breit, 15 Meter hoch – das sind die Maße des neuen Lagers, das auf einer Grundfläche von 16.500 Quadratmetern insgesamt rund 21.500 Palettenlagerplätze bieten wird und nach nur einem Jahr Bauzeit das Gefahrstofflager in Betrieb genommen werden soll. Der topmoderne Neubau ersetzt und erweitert die bestehenden Gefahrstofflager-Kapazitäten am Standort. Durch kurze Wege und ein gleichzeitig für alle Lagerstandorte von Infraserv Logistics einzuführendes neues Lagerverwaltungsprogramm wird das neue Gefahrstofflager einen hocheffizienteren und wirtschaftlicheren Betrieb ermöglichen.
Der Neubau ist in neun Brandabschnitte unterteilt, von denen vier speziell für temperaturgeführte Lagerung von Chemie-, Pharma- und Health Care-Produkten vorgesehen sind. Hier können zukünftig Gefahrstoffe oder pharmazeutische Produkte im Temperaturbereich von 2 bis 8 Grad Celsius beziehungsweise im Bereich zwischen 15 und 25 Grad Celsius gelagert werden. Die Genehmigung für den Neubau im Industriepark Höchst erstreckt sich auf ein sehr breites Spektrum von Gefahrstoffen (Lagerklasse 2 – 6, 8 – 13 mit WGK 1 -3).

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Gemeinsam nehmen Markus Frank, Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt (2. von links), Jürgen Vormann, Geschäftsführer von Infraserv Höchst (2. von rechts), sowie Dr. Klaus Alberti (rechts) und Dr. Andreas Brockmeyer, Geschäftsführer Infraserv Logistics, den symbolischen ersten Spatenstich für das neue Gefahrstofflager im Industriepark Höchst vor. © Infraserv Höchst, 2021

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So wird das neue Gefahrstofflager im Industriepark Höchst aussehen. © Infraserv Höchst, 2021

Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main ist bei der Entwicklung von Forschungs- und Produktionsstandorten der führende Partner für Chemie- und Pharmaunternehmen. Wir bieten individuelle, modulare Lösungen sowie innovative, integrierte Leistungsbündel bis hin zum kompletten Standortbetrieb. Unsere Leistungsfelder umfassen die Versorgung mit Energien, Entsorgungsleistungen, den Betrieb von Netzen, Standortservices, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie den Umweltschutz und Facility Management. Mit unseren Tochtergesellschaften decken wir in der Infraserv Höchst-Gruppe für unsere Kunden auch die Leistungsfelder Logistik, Bildung und Prozesstechnik ab.
Infraserv Höchst entwickelt Lösungen für anspruchsvolle Kunden in einem hoch regulierten Umfeld.

Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 145 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.700 Mitarbeiter und 178 Auszubildende. Im Jahr 2020 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften Infraserv Logistics, Infraserv Höchst Prozesstechnik, Provadis Partner für Bildung und Beratung, Thermal Conversion Compound und KFT einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro.

Infraserv Höchst ist Betreiber des 460 Hektar großen Industrieparks Höchst, eines Standorts für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten hier. Die Summe der Investitionen seit dem Jahr 2000 beträgt rund 8 Milliarden Euro.

Infraserv Logistics ist ein „One Shop“-Anbieter von logistischen Dienstleistungen für die Chemie-, Health Care und der pharmazeutischen Industrie. Eine der Kernkompetenzen liegt im Umgang und der Lagerung von Gefahrstoffen und pharmazeutischen Wirkstoffen/Produkten.
Im Bereich Pharma- und Chemielogistik, aber auch für andere Prozessindustrien bietet Infraserv Logistics modulare Dienstleistungen rund um Transport, Lagerung, Zoll, Schulung und Beratung an. Darüber hinaus werden gemeinsam mit den Kunden intelligente Lösungen entlang der Kunden Supply Chain entwickelt.

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