Carbon Footprint von Infraserv Höchst: schrittweise zu einem kleinen CO2-Fußabdruck

Im Jahr 2016 beträgt der Carbon Footprint von Infraserv Höchst 1.642.456 Tonnen CO2-Äquivalente. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine geringfügige Erhöhung um ca. 51.500 Tonnen CO2-Äquivalente. Der Beitrag der direkten CO2-Emissionen erhöhte sich in geringem Umfang durch höhere am Standort produzierte Strom- und Dampfmengen und die damit verbundene höhere Menge an Prozessemissionen.

Deckung des Wärme- und Strombedarfs des Industriepark Höchst 2016

Der Industriepark Höchst zählt zu den größten Produktions- und Forschungsstandorten Europas. In mehr als 980 Gebäuden und Produktionsanlagen wurden etwa 2.000 Gigawattstunden elektrische Energie und 3.700 Gigawattstunden Wärme in Form von Prozessdampf benötigt – das entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 670.000 Haushalten an Strom oder etwa 170.000 Einfamilienhäusern an Wärme.

Deckung des Wärme- und Strombedarfs des Industriepark Höchst 2016

In den Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen des Industriepark Höchst wird sowohl der erzeugte Strom als auch die erzeugte Wärme genutzt. Damit erreichen sie einen Brennstoffnutzungsgrad von rund 90 Prozent. Infraserv Höchst nutzt das Potenzial der Kraft-Wärme-Kopplung konsequent. Daher hat der am Standort produzierte Strom wesentlich geringere CO2-Emissionen als der übliche Strommix in Deutschland.

Im Jahr 2010 betrugen die spezifischen CO2-Emissionen des Strommixes in Deutschland beispielsweise 0,502 kg CO2 / kWh Strom. Infraserv Höchst konnte in 2010 einen Faktor von 0,394 kg CO2/ kWh Strom erzielen. Im Jahr 2016 verbesserten wir diesen Wert noch einmal auf 0,263 kg CO2/ kWh.

Wenn Sie mehr wissen wollen, laden Sie sich hier den Carbon Footprint-Bericht (PDF) herunter.