Pressemeldungen
EBS-Anlage: Baubeginn steht bevor
Regierungspräsidium Darmstadt lässt vorzeitigen Baubeginn zu
Dr. Roland Mohr: Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung
Das Regierungspräsidium Darmstadt hat im Zuge des Genehmigungsverfahrens für die geplante Ersatzbrennstoff-Anlage im Industriepark Höchst den vorzeitigen Baubeginn gemäß Paragraph 8a des Bundesimmissionsschutzgesetzes zugelassen. Demnach kann nun mit der Errichtung der Fundamente und der Gebäudestruktur begonnen werden. Zwar steht die endgültige Genehmigung für das gesamte Projekt noch aus, doch die Zulassung des vorzeitigen Beginns ist für Dr. Roland Mohr, Geschäftsführer von Infraserv Höchst, ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung der Anlage: Unabhängig von der detaillierten Prüfung verschiedener Aspekte, die vom Regierungspräsidium vorgenommen wird, steht die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit der Anlage nicht in Frage, so dass wir jetzt mit dem Bau beginnen können. Voraussichtlich werden die Arbeiten auf dem Baufeld im Südwesten des Industrieparks Mitte Mai beginnen.
Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Infraserv Höchst versorgt Unternehmen mit Energien und Medien, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Flächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutz- und Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics, Provadis Partner für Bildung und Beratung, der Technikumsdienstleister Technion und Main Autoservice Höchst zur Infraserv-Höchst-Gruppe.
Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 150 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.700 Mitarbeiter und 199 Auszubildende. Im Jahr 2007 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften einen Umsatz von rund 901 Millionen Euro.
Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2007 insgesamt rund 400 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 etwa 3,1 Milliarden Euro.
Sämtliche Pressemitteilungen und -fotos von Infraserv Höchst gibt es auch im Internet unter www.infraserv.com. Die Rufnummer der Presse-Hotline lautet: 069 305-5413.
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