Seminarreihe Prävention

Vorbereitung für den Fall der Fälle

Prävention im betrieblichen Umfeld ist ein breit gefächertes Feld, das sich in seiner Gesamtheit nur entsprechend erfahrenen Fachexperten erschließt. Gerade im Fall seltener Ereignisse oder bei Fragestellungen, die nicht zum Kerngeschäft des eigenen Unternehmens gehören, kann die adäquate Abarbeitung Schwierigkeiten bereiten. Darüber hinaus müssen Geschäftsleitungen, Vorgesetzte und Mitarbeiter auch im Tagesgeschäft zahlreiche gesetzliche und behördliche Auflagen erfüllen. Führungskräfte stehen zusätzlich im Fokus, wenn es um die Außendarstellung z.B. gegenüber Nachbarschaft und Presse, aber auch um die Innendarstellung gegenüber den eigenen Mitarbeitern geht.

Die „Informationsreihe Prävention: Vorbereitung auf den Fall der Fälle“ will diese Nachfrage befriedigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf speziellen Fragen zum Umgang mit Gefahrstoffen. Das Angebot richtet sich vor allem an Unternehmen, die gerade nicht über eigene spezialisierte Abteilung wie Umweltschutz, Werkfeuerwehr oder werksärztliche Abteilungen verfügen bzw. die weniger Routine in der Behandlung solcher Fragen haben.

Die Reihe deckt aber auch Themen von allgemeinem Interesse ab, z.B. Situationen, die Mitarbeiter jeder Hierarchiestufe in Grenzsituationen führen können. Hier geht es um die Optimierung der Handlungsfähigkeit der Beteiligten bei einem solchen Ereignis. Es ist unser Anliegen, die verschiedenen Informationsbedürfnisse der jeweiligen Interessenten so individuell wie möglich zu befriedigen. Deshalb reichen die Angebote vom Seminar über praktische und theoretische Kleingruppen- und Einzelschulungen bis hin zur persönlichen Beratung. Zur besseren Übersicht ist das Angebot in eine Reihe von Themenbereichen gegliedert, die in den beiliegenden Merkblättern beschrieben sind. Die detaillierte Zielsetzung der einzelnen Informationsveranstaltung wird im Vorfeld mit dem Veranstalter anhand des gegebenen Bedarfs festgelegt.

Die Referenten

Der Autor und Referent

Dr. Bernd Herber, Diplom-Chemiker und Facharzt für Arbeitsmedizin, blickt auf eine langjährige berufliche Erfahrung in den Bereichen Arbeitsmedizin, Arbeitshygiene sowie Humantoxikologie zurück und verantwortet das Humanbiomonitoring und die Pharmakovigilanz im Industriepark Höchst. Nachdem er im Rahmen einer Job-Rotation für drei Jahre als hauptamtlicher Notfallmanager im Industriepark tätig war, steht er weiterhin als Berater für medizinisch-humantoxikologische Fragestellungen im Einsatzstab des Industrieparks Höchst sowie für das Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS) zur Verfügung. Dr. Herber ist als Projektleiter an (inter-)nationalen Beratungsprojekten zu den o. a. Themenfeldern beteiligt. Darüber hinaus ist er als Dozent bei Fachgesellschaften (DGAUM, VDBW) sowie auf Kongressen und Workshops (z.B. HAI Berlin, AKNZ Bad Neuenahr-Ahrweiler, CMC Ulm u. a.) tätig, von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wurde ihm ein Lehrauftrag für das Fach Arbeitsmedizin erteilt.

Koreferent

Dipl.-Ing. Jürgen Kalisch ist Notfallmanager im Industriepark Höchst. Der Ingenieur für Bioverfahrenstechnik und Sicherheit (Fachkraft für Arbeitssicherheit) verfügt über mehr als 30 Jahre Berufserfahrung in den Bereichen Pharmaforschung und Pharmaproduktion. Am Standort unterstützt er Unternehmen mit Schulungen, Übungen und Prozessoptimierungen.

Koreferent

Bernd Klinsing ist Leiter der Gruppe Ermittlungs- und Sonderdienste bei Infraserv Höchst. In dieser Funktion sind die Tätigkeitsschwerpunkte des ehemaligen Polizeibeamten Präventionsarbeit und betriebliche Ermittlungen (u. a. politische Kriminalität), Bedrohungsmanagement bei Amok- und Suizid-Fällen, Sicherheitsanalysen sowie Abwehr von Lauschangriffen.

Koreferent

Michael Müller blickt auf eine zehnjährige Tätigkeit als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen zurück. Seit 2016 ist der Journalist Leiter der Unternehmenskommunikation von Infraserv Höchst. In seiner Funktion als Leiter der Krisenkommunikation organisiert er darüber hinaus den unternehmensübergreifenden Bereitschaftsdienst für den Industriepark Höchst und ist für Qualifikation, Koordination sowie die technischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen zuständig.

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