21.10.2026 | Pressemeldung
Revisionsarbeiten in der Klärschlammverbrennung
- Abluft wird über einen Kamin abgeleitet
- Anlage dient der umweltgerechten Entsorgung von Klärschlämmen
- Nutzung der Abwärme reduziert CO2-Emissionen
Frankfurt, 21. Oktober 2026. In der Klärschlammverbrennungsanlage im Industriepark Höchst werden in der Zeit von Freitag, 23. Oktober, bis Mittwoch, 11. November, Revisionsarbeiten durchgeführt. Während dieser Zeit wird die geruchsbeladene Abluft aus der Halle, in der die Klärschlämme umgeschlagen und durchmischt werden, über einen Kamin abgeleitet. Im Normalbetrieb wird diese Abluft direkt der Verbrennung zugeführt. Der geruchsbeladene Luftstrom vermischt sich in Höhe des Kamins mit der Umgebungsluft. Bei bestimmten Wetterbedingungen sind daher Geruchswahrnehmungen im direkten Umfeld nicht auszuschließen.
Nutzung der Abwärme reduziert CO2-Ausstoß
In der Klärschlammverbrennungsanlage des Industrieparks werden die Klärschlämme, die in der Abwasserreinigungsanlage des Standorts anfallen, thermisch verwertet und damit umweltgerecht entsorgt. Die bei der Verbrennung entstehende Abwärme wird in die Versorgungsnetze des Industrieparks eingespeist. So reduziert Infraserv Höchst als Betreiber der Anlage den Bedarf an fossilen Energieträgern und senkt gleichzeitig die CO2-Emissionen. Auch die Abwärme anderer Produktions- und Verbrennungsanlagen wird auf diese Weise genutzt.
Als Betreiber der Anlage bittet Infraserv Höchst die Anwohner in den benachbarten Wohngebieten für möglicherweise auftretende Geruchsbelästigungen um Entschuldigung.