13.01.2023 | Pressemeldung

In Nachwuchskräfte investieren

Gemeinsam mit „StartPlus“ begleitet Infraserv Höchst junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben


Berufseinstieg mit StartPlus: Hakan Ulucay (links) und Romal Sarwari (Mitte) haben erfolgreich in ihre Ausbildung bei Infraserv Höchst gestartet. Der ehemalige Teilnehmer Ilyas Atabey (rechts) ist inzwischen Schichtführer im Produktionsbereich. © Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, 2023

Junge Fachkräfte werden händeringend gesucht – auch in der Industrie sind vom Handwerk bis zur Elektrotechnik viele Bereiche betroffen. Doch die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz gestaltet sich für Jugendliche oftmals schwierig. Um junge Menschen bei dem Berufseinstieg zu unterstützen, engagiert sich Infraserv Höchst seit über zehn Jahren bei „StartPlus“. Als Initiative der Sozialpartner in der chemischen Industrie und engagierter Unternehmen hat StartPlus es sich zur Aufgabe gemacht, Jugendlichen berufliche Perspektiven zu eröffnen und gleichzeitig dem Fachkräfteengpass in der Industrie entgegenzuwirken. Nach ihrer Teilnahme an dem neunmonatigen Programm haben zuletzt Romal Sarwari und Hakan Ulucay erfolgreich ihre Ausbildung als Chemikanten bei Infraserv Höchst begonnen.

Berufe entdecken und die eigenen Stärken kennenlernen

Romal Sarwari hat sich nach der Empfehlung eines Freundes für StartPlus beworben. Während des Programms wurde er Infraserv Höchst zugeteilt und hat in seinen Praktika wertvolle Erfahrungen gesammelt. „Ich konnte in viele verschiedene Bereiche hineinschnuppern und so herausfinden, welcher Beruf zu mir passt“, berichtet der 21-jährige. „Am meisten Spaß hat mir das Praktikum in der Produktionstechnik gemacht.“ Auch Hakan Ulucay hat von der Teilnahme an StartPlus profitiert. In einer Gruppe aus dreizehn jungen Erwachsenen hat er in Seminaren und Workshops das notwendige Rüstzeug für den Ausbildungsstart erhalten. „In unserer Gruppe haben wir viel zusammen gelernt und uns gegenseitig unterstützt. So habe ich auch neue Freundschaften geschlossen“, sagt er.

Durchgeführt wird StartPlus von Provadis: Das Aus- und Weiterbildungsunternehmen qualifiziert als Tochtergesellschaft von Infraserv Höchst angehende Fachkräfte für die Industrie. Das Programm richtet sich an junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren, die Schwierigkeiten haben, über das übliche Bewerbungsverfahren einen Ausbildungsplatz zu finden. Über neun Monate absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Praktika in den Bereichen Produktion, Logistik und Technik und können so ihre eigenen Fähigkeiten ausloten. Durch Berufsorientierungsworkshops, Seminare und den Besuch einer Berufsschule werden sie pädagogisch begleitet und schrittweise auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Bei erfolgreichem Abschluss des Programms erhalten die Jugendlichen einen Ausbildungsplatz bei einem Unternehmen im Industriepark Höchst. „Die Ausbildung von Nachwuchskräften ist einer der effektivsten Wege gegen den Fachkräftemangel in der Wirtschaft“, betont Holger Kison, Leiter Personal bei Infraserv Höchst. „Der Erfolg von Programmen wie StartPlus zeigt, dass es sich lohnt, jungen engagierten Menschen eine Chance zu geben, die sonst durchs Raster fallen würden.“

Durchstarten in der Industrie

Seit dem Beginn der Initiative vor zehn Jahren hat Infraserv Höchst jährlich Auszubildende aus StartPlus übernommen. Ein Teilnehmer aus den ersten Jahrgängen ist Ilyas Atabey. Nachdem er von 2013 bis 2014 das Programm durchlaufen hatte, absolvierte er eine Ausbildung als Chemikant bei Infraserv Höchst. Mittlerweile arbeitet er als Schichtführer im Betrieb Kälte-Kühlung-Wasser. „Ich habe mich bei Infraserv direkt wohlgefühlt“, schildert er. „Als ich mir das Ziel gesetzt habe, die Meisterprüfung zu machen, wurde ich dabei von der Firma unterstützt.“ In StartPlus sieht Ilyas Atabey große Chancen für Ausbildungssuchende: „Durch das Programm lernen junge Menschen, aus sich herauszukommen und sich weiterzuentwickeln – so wie ich mich selbst auch weiterentwickelt habe.“

Die Nachwuchskräfte Romal Sarwari und Hakan Ulucay freuen sich über ihren Ausbildungsplatz bei Infraserv Höchst. Da er sich schon in der Schule für Chemie interessiert habe, sei die Ausbildung zum Chemikanten genau das Richtige für ihn, erklärt Hakan Ulucay: „Im Praktikum haben uns die erfahrenen Mitarbeiter im Betrieb über die Schulter geschaut und uns alles genau erklärt. Was ich bei StartPlus gelernt habe, kann ich jetzt in der Ausbildung vertiefen.“ Romal Sarwari blickt gerne auf die neun Monate in dem Berufsorientierungs-programm zurück. „StartPlus ist der perfekte Einstieg, wenn man noch nicht weiß, in welche Richtung es beruflich gehen soll und man Schwierigkeiten hat, eine Ausbildung zu finden“, sagt er. „Ich kann anderen Jugendlichen das Programm nur empfehlen.“

Nähere Informationen zu StartPlus gibt es hier .

Alisa Mahler

Alisa Mahler

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Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main bietet als erfahrener Partner bei der Entwicklung von Forschungs- und Produktionsstandorten nachhaltige, intelligente und effiziente Lösungen für die chemische und pharmazeutische Industrie. Die Leistungsfelder des Unternehmens, das den Industriepark Höchst betreibt, umfassen die Versorgung mit Energien, Entsorgungsleistungen, den Betrieb von Netzen, Standortservices, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie den Umweltschutz und Facility Management. Die zur Infraserv Höchst-Gruppe gehörenden Tochtergesellschaften erbringen Services in den Bereichen Logistik, Bildung und Prozesstechnik.

Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter und 165 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.800 Mitarbeiter und 205 Auszubildende. Im Jahr 2021 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften Infraserv Logistics, Infraserv Höchst Prozesstechnik, Provadis Partner für Bildung und Beratung und Thermal Conversion Compound einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro.

Der 460 Hektar große Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten hier. Die Summe der Investitionen seit dem Jahr 2000 beträgt ca. 8 Milliarden Euro.

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