30.06.2022 | Pressemeldung

Industriepark Höchst präsentiert sich jungen Ingenieuren und Naturwissenschaftlern

Virtuelles Job-Multiversum informiert über Karrierechancen


Dr. Matthias Gutweiler, Geschäftsführer bei Kuraray, begrüßte die Teilnehmer des Job-Multiversums per Live-Stream. © Infraserv GmbH und Höchst KG, 2022

Moderne Produktionsanlagen, vielfältige Arbeitsgebiete, zahlreiche Karrieremöglichkeiten – der Industriepark Höchst ist ein spannender Arbeitsplatz. Insgesamt 111 junge Ingenieure und Naturwissenschaftler haben sich bei der dreizehnten Ausgabe des Job-Multiversums am 28. Juni selbst davon überzeugt. Dr. Matthias Gutweiler, Präsident der Kuraray Europe, begrüßte die Teilnehmer: „Die Chemie- und Pharmaindustrie bietet Ihnen tolle Karrierechancen. Heute können Sie diese spannende Arbeitswelt im Industriepark Höchst näher kennen lernen. Nutzen Sie die einmalige Mischung aus Theorie und Praxis, die ihnen das Job-Multiversum bietet!“ Neben Kuraray luden noch vier weitere Standortunternehmen zur digitalen Karrieremesse ein.

Virtuelle Messestände und Chat-Möglichkeiten

Bei einer filmischen Rundfahrt erhielten die Studierenden, Doktoranden, Absolventen und Young Professionals aus Fachbereichen wie Chemie, Pharmazie, Biologie oder Umwelttechnik einen ersten Überblick über den Standort mit seinen rund 90 Unternehmen und 22.000 Mitarbeitern. Die teilnehmenden Unternehmen Bayer Division Crop Science, Celanese, Infraserv Höchst, Kuraray und Sanofi boten virtuelle Messestände mit Filmen, Präsentationen und zahlreichen Chat-Möglichkeiten mit Personalverantwortlichen und Fachexperten aus unterschiedlichen Disziplinen an. Das Besondere am Job-Multiversum: die Teilnehmer konnten aus zehn interaktiven Vorträgen auswählen, sich im Anschluss direkt mit den Referenten austauschen – und so wertvolle Einblicke in die Praxis gewinnen.

Einblicke in Produktionsbetriebe, Bauprojekte und Forschung

Die Vorträge spiegelten die Vielfalt der Arbeitsbereiche im Industriepark Höchst wider – von Forschung über Entwicklung bis hin zur Produktion. Bei den Präsentationen des LifeScience-Unternehmens Bayer und des Gesundheitsunternehmens Sanofi stand die Forschung im Fokus. Die Referenten gaben Einblicke in die Entwicklung von neuen Ansätzen im Pflanzenschutz und in die technische Entwicklung im Bereich CMC („Chemistry, Manufacturing & Control“) bei Sanofi. Im Vortrag des japanischen Chemieunternehmens Kuraray ging es um das In-House Startup „K3nko“, das eine hochfunktionelle und angenehm zu tragende Prothese für Amputierte entwickelt. Die Vertreter des US-Chemieunternehmens Celanese und von Bayer informierten in ihren Referaten über die Prozesse chemischer Produktionsbetriebe, unter anderem bei einer virtuellen Führung durch eine Anlage im Industriepark Höchst. Zwei junge Ingenieure des Industriepark-Betreibers Infraserv Höchst teilten ihre Erfahrungen als Projektleiter für große Bauprojekte – dem Bau einer Wasserstofftankstelle und einem Kraftwerksneubau. Spannendes über den Arbeitsalltag als Produktentwickler erfuhren die Teilnehmer bei Vorträgen von Kuraray und von Celanese.

Austausch mit Praktikern

Das vielfältige Programm kam bei den Teilnehmern sehr gut an. „Die Teilnahme am diesjährigen Job-Multiversum ermöglichte, auch im virtuellen Format, einen umfassenden Überblick zu den Unternehmen im Industriepark Höchst“, sagt Marlene Luckow, die sich im 2. Semester ihres Master-Studiums in Molecular Bioscience/Neuroscience an der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg befindet. „Im Besonderen der Austausch mit Praktikern der verschiedenen Firmen eröffnete spannende Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche und Projekte.“ Abgerundet wurde das Programm des Job-Multiversums durch den Fachvortrag von Johann Liebeton der btS Studierendeninitiative zum Thema „Nutze LinkedIn wie ein Allstar“ sowie einem Bewerbungstraining mit dem Leiter Traineeprogramme von Provadis, dem Fachkräfteentwickler der Industrie, Harald Müller.

Für Studentin Katharina Rak war das virtuelle Job-Multiversum die perfekte Gelegenheit, einen Einblick in den Industriepark Höchst zu gewinnen © Infraserv GmbH und Höchst KG, 2022

Sebastian Baum

Sebastian Baum

Referent Krisenkommunikation

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Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
Industriepark Höchst
Gebäude C 770
65926 Frankfurt am Main

Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main bietet als erfahrener Partner bei der Entwicklung von Forschungs- und Produktionsstandorten nachhaltige, intelligente und effiziente Lösungen für die chemische und pharmazeutische Industrie. Die Leistungsfelder des Unternehmens, das den Industriepark Höchst betreibt, umfassen die Versorgung mit Energien, Entsorgungsleistungen, den Betrieb von Netzen, Standortservices, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie den Umweltschutz und Facility Management. Die zur Infraserv Höchst-Gruppe gehörenden Tochtergesellschaften erbringen Services in den Bereichen Logistik, Bildung und Prozesstechnik.

Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter und 156 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.800 Mitarbeiter und 193 Auszubildende. Im Jahr 2021 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften Infraserv Logistics, Infraserv Höchst Prozesstechnik, Provadis Partner für Bildung und Beratung und Thermal Conversion Compound einen Umsatz von rund 1,1 Milliarde Euro.

Der 460 Hektar große Industriepark Höchst, den Infraserv Höchst betreibt, ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten hier. Die Summe der Investitionen seit dem Jahr 2000 beträgt ca. 8 Milliarden Euro.

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