Unser Engagement für die Ukraine und Geflüchtete

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat weltweit für Betroffenheit und Anteilnahme gesorgt. Mit verschiedenen Maßnahmen und Aktionen haben sich auch Infraserv Höchst und Beschäftigte des Unternehmens für die Menschen in der Ukraine und die nach Deutschland Geflüchteten engagiert. Neben der Spende eines Rettungswagens für die Rettungskräfte in Kiew und dem Stellen von Verbandsmaterial durch das Arbeitsmedizinische Zentrum des Industrieparks Höchst wurden Geflüchtete in einem Hotel in Kelkheim untergebracht und während ihres Aufenthalts in Deutschland unterstützt.

Gemeinsamer Einsatz bei „Infraserv hilft“

In dem Hotel wurden Zimmer von Infraserv Höchst angemietet, in denen 26 geflüchtete Menschen untergebracht waren. Das Unternehmen hat im Rahmen einer Partnerschaft die Kosten übernommen, während sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Infraserv Höchst-Gruppe mit Sachspenden und weiterer Unterstützung eingebracht haben.

Ein Netzwerk aus Helferinnen und Helfern unterstützte die Ukrainerinnen und Ukrainer bei ihrer Ankunft in Deutschland durch die Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen sowie dem Ausfüllen von Formularen und Anträgen. Für die Kinder wurde im Hotel ein Spielzimmer eingerichtet. Damit eine Verständigung möglich war, waren besonders die ehrenamtlichen Übersetzerinnen und Übersetzer gefragt, unter ihnen auch Infraserv-Kolleginnen und -Kollegen, die Russisch oder Ukrainisch sprechen. Darüber hinaus organisierten die Infraserv-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter Feste, Aktionen und Ausflüge für die geflüchteten Familien, wie eine Ostereier-Suche, Muttertags-Basteln oder einen Ausflug auf den Reiterhof.

Mittlerweile konnten einige der ukrainischen Familien eigene Wohnungen beziehen und diese durch Sachspenden mit dem nötigen Mobiliar ausstatten. Auch einzelne Beschäftigungsverhältnisse bei Infraserv Höchst haben sich zwischenzeitlich ergeben. Die persönlichen Kontakte, die durch die Aktionen zwischen den Ukrainerinnen und Ukrainern sowie dem Helfer-Team entstanden sind, bleiben auch weiterhin bestehen.

Am Mitarbeiterfest zum 25-jährigen Firmenbestehen von Infraserv Höchst bedankten sich Ukrainerinnen mit einem selbstgemalten Bild bei Sherry Hennacy (links), die die Aktion „Infraserv hilft“ mit ins Leben gerufen hat. Durch die Hilfe der ehrenamtlichen Übersetzerin Viktoria Buzko (rechts) konnten sprachliche Hürden gemeistert werden.

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